Meine Geschichte mit Gott
Ich bin mit vier Geschwistern in einem liebevollen, behüteten Elternhaus aufgewachsen. Unsere Eltern beteten mit und auch viel für uns und nahmen aktiv am Leben in der christlichen Gemeinde teil. Ich bin so dankbar für ihr wirklich gutes Vorbild, das den Grundstein dafür legte, dass mir schon als Kind die Bibel als Gotteswort wichtig und vertraut wurde. Sie waren nicht perfekt, lebten uns aber ein alltagstaugliches, anziehendes Christsein vor.

So verstand ich schon mit 7 Jahren, dass es nicht ausreicht, einfach zu einer christlichen Familie dazuzugehören. Ich musste auch in „Gottes Familie“ hineingeboren werden. In der Bibel steht, dass jeder noch so “gute” Mensch ganz persönlich Erlösung von seiner Sündenschuld braucht, die ihn leider von Gott trennt. Also, ich wusste schon als Kind, dass ich auch tief drinnen böse war. Das hatte ich schon gemerkt.

Da habe ich eines Abends im Bett ganz ehrlich mit dem Herrn Jesus Christus geredet. Ich wusste ja, dass er am Kreuz auch für meine Schuld gestorben war. Als ich ihm gesagt hatte, dass ich ihn echt als Retter annehmen wollte, bekam ich die Gewissheit, dass er mich als sein Kind angenommen hatte. Ich weiß noch genau, wie erleichtert und glücklich ich nochmal extra aus dem Bett aufstand und nach oben ins Wohnzimmer zu den Eltern ging, um ihnen alles zu erzählen. Sie freuten sich mit mir und haben mir immer Mut gemacht, den Weg hinter dem Herrn Jesus weiterzugehen.

Übrigens passierte es nur ein paar Tage nach meinem Gebet, dass ich in einer bestimmten Sache den Eltern ungehorsam war und dann durch stures Lügen alles nur noch schlimmer machte - ein schrecklich schlechtes Gewissen war natürlich die Folge. Wie elend ich mich jetzt fühlte. Erst nach dem ehrlichen Bekenntnis dieser Sünde vor den Eltern und dann zusammen vor Gott war alles wieder gut. Irgendwie haben sich mir diese beiden Ereignisse aus meiner frühen Kindheit ziemlich deutlich eingeprägt.

Im Lauf der Jahre wuchs mein Glaube. Zuerst war es mir manchmal peinlich, beim Bibellesen “erwischt” zu werden. Mit 15 Jahren ließ ich mich endlich taufen, um so auch in der Öffentlichkeit zum Herrn Jesus Christus zu stehen.

Gute Kontakte zu anderen Christen in der Gemeinde, im Schülerbibelkreis und später an der Uni formten meine Überzeugung, meine Lebensziele und -werte wirklich an Gottes Wort ausrichten zu wollen. In der Auseinandersetzung mit anderen Ansichten und Lebensentwürfen stellte ich nämlich oft überrascht fest, wie gut und gesund Gottes Gedanken sich im Leben auswirken und dass es sich echt lohnt, Ihn nicht nur als allmächtigen Schöpfer und Erfinder des Universums anzuerkennen, sondern auch ganz persönlich als Vater und Freund.

Inzwischen habe ich oft erlebt, dass Gott Vertrauen belohnt und manchmal durch ganz sonderbar erscheinende Lebensentwicklungen führt. Ich bin überzeugt, dass “denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Guten mitwirken...” ( Zitat aus dem Römerbrief, Kapitel 8, Vers 28), und deshalb bin ich echt gespannt, was ich noch alles mit Ihm erleben werde. Und bin unendlich dankbar für alles Gute, was ich von Ihm habe, vor allem, dass ich Ihn habe.

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